Bullet Journal // September Setup und meine #BUJOurney

Nachdem meine letzten beiden Beiträge zunehmend nachdenklich und abstrakt verfasst waren (mir ist zurzeit einfach danach – könnt ihr hier und hier lesen), soll es heute wieder ein ganz kleines bisschen in Richtung DIY gehen. Auch ein Thema, das ich hier auf dem Blog ewig nicht mehr angesprochen habe! Aber da ich mich aktuell intensiv mit Lettering und Bullet Journaling beschäftige, wird es in Zukunft öfters darum gehen. Heute will ich mein BuJo Setup für den September zeigen und außerdem den Weg bis dorthin ein wenig reflektieren.

 

Was ist das überhaupt – ein Bullet Journal?

Kurz gesagt ist das eine Art personalisierter Kalender, den du selbst layouten und damit auf deine Bedürfnisse anpassen kannst. Deshalb deckt er, neben dem Erinnern an Termine und Treffen, sehr viele Einsatzmöglichkeiten ab, von Fitness über Food bis hin zum Planen für Schule und Studium sowie, natürlich, dem Eintragen und Abhaken von to do’s (sogenannten „bullet points“). Das Beste am gesamten Konzept – das ist und bleibt die beinahe grenzenlose Gestaltungsfreiheit.

 

Mein Wochenlayout für den September

Okay, Setup war vorhin vielleicht etwas zu weit gefasst: Für den nächsten Monat wird es bei mir immer noch keine Tracker und / oder Monatsübersichten geben, eben diese personalisierten Layouts, die BuJos ausmachen, für den Oktober habe ich mir das aber fest vorgenommen und auch schon ein paar Ideen gesammelt (ihr dürft euch gerne auf einen ausführlicheren Post dazu gefasst machen). Deshalb gibt es nur meinen Weekly Spread zu sehen, den ich inspiriert von Plantful kreiert habe und der mir eigentlich sogar ziemlich gut gefällt, dieses Mal.

 

 

An sich ist dieses Layout relativ klassisch, oben habe ich einmal groß „September“ gelettert und darunter dann in Felder für die Wochentage unterteilt, in die ich dann nach meinem bullet point key alles eintragen werde. Verziert ist der gesamte Spread mit Blätterranken, denn – das habe ich mir für den September vorgenommen – ich möchte mich zumindest ein bisschen am Doodeln versuchen. Deshalb plane ich, jede Woche etwas Neues auszuprobieren.

Neben einer kleinen Monatsübersicht und einer goals-Sektion habe ich auf den rechten Rand, der mir etwas leer erschien, noch zwei Sprüche gelettert. always do what you are afraid to do, den ich kürzlich auf Instagram entdeckt habe, und the game is on!, weil, nun ja, das irgendwie zur letzten Ferienwoche (in der es bei mir mit Schulvorbereitung immer relativ stressig wird) passt und – ein Zitat meiner Lieblingsserie ist. Sorry, musste sein.

 

 

Ansonsten bin ich mit diesem Layout wieder zu meinen BuJo-Anfängen zurückgekehrt, in denen ich mir meine to do’s, Aufgaben und natürlich Termine immer Tag für Tag aufgeschrieben habe. Wie ich das die letzten Wochen und Monate geregelt habe, zeige ich euch weiter unten. Aber jetzt geht es los mit meiner #BUJOurney (das wäre doch mal ein klasse Hashtag, oder?) – und zwar von März bis August 2018, das ist nicht wirklich lang, aber tatsächlich hat sich mein Stil über diese paar Monate sehr verändert.

 

Meine bisherigen Bullet Journal Weekly Spreads

 

Mein allererstes Setup, das genauso simpel wie praktisch war und ziemlich gut darstellt, weshalb ich überhaupt mit den Bullet Journaling angefangen habe – nämlich, weil mich die ständig herumfliegenden To-Do-Listen genervt haben. Alles an einem Ort gesammelt wäre doch besser, oder? Ja. Und deshalb habe ich mir ein BuJo beschafft, das war im März. Die Bilder dieses Setups sind übrigens noch in diesem Blogpost hier vertreten.

Für den April hatte ich das gleiche Layout in denselben Farben, das ich damals auch nicht extra fotografiert habe. Nur die Schriften habe ich ein wenig abgeändert.

 

 

Und im Mai überlegte ich mir etwas Neues, um das Ganze aufzulockern und Platz zu sparen: Meine to do’s bekamen eine Liste auf der linken Seite, in der ich mir den selben Task auch für mehrere Wochentage eintragen konnte, und die Wochenübersicht auf der rechten Seite wurde kleiner und war fortan nur noch für Termine etc. gedacht. Außerdem hatte ich so mehr Gestaltungsspielraum, und so entschied ich mich noch im Mai für Palmblätter. Zum Instapost geht es hier.

 

 

Im Juni blieb ich bei Grün, realisierte dies aber mit Washitape. Diesmal mit von der Partie: Meine neuen Tombow Brush Pens. Habe ich hier und hier auf Insta gepostet.

 

 

Dann im Juli gesellten sich wieder meine allerliebsten Dekoelemente dazu – Pfeile! Einfach und schnell und trotzdem so schön. Als Akzentfarbe habe ich ein dunkles Grün gewählt, und ach ja, der Spread durfte in diesem Blogpost “Model” sein.

 

 

Im August drehte ich das Farbschema um und gestaltete mein Setup kurzerhand in Rot und wieder mit Washitape (da ist übrigens ein Londoner Stadtplan drauf, ich mag dieses Tape total gerne!). Letzten Monat wurde ich dann eben etwas nachlässig mit dem Führen meines BuJos und deshalb änderte ich mein Layout für den September wieder. Hoffentlich motiviert mich das wieder etwas, ich bin da aber zuversichtlich.

 

 

Okay, das wäre es dann mit meiner Reise durch die Welt des Bullet Journaling, bis jetzt habe ich also nur an der Spitze des Eisbergs gekratzt. Und gerade jetzt, da das Schuljahr wieder anfängt, möchte ich in diese Richtung noch mehr ausprobieren und einfach herausfinden, was für mich am besten funktioniert. Regelmäßige Updates wird es hier und auf Instagram geben.

Und ihr? Führt ihr ein eigenes Bullet Journal, welche Layouts verwendet ihr? Würdet ihr hier auf dem Blog gerne mehr über das Thema lesen? Lasst gerne einen Kommentar da. Ich würde mich freuen.

Habt ein schönes Wochenende!

2 Kommentare bei „Bullet Journal // September Setup und meine #BUJOurney“

  1. Du hast eine so schöne Schrift und deine Layouts wirken gleichzeitig total clean aber auch schön dekoriert. Echt toll! Ich entwickle mich auch jeden Monat weiter und gestalte Weeklys, Monthlys & Co. anders – aber das ist ja das tolle am Bullet JOurnaling! 🙂

    1. Dankeschön ♥ Mich macht es stolz, dann auf ein halbes Jahr voller verschiedener Stile zurückzublicken und die Veränderung zu sehen, die dazwischen liegt. Das ist wirklich toll.

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