Kiko Milano // Metallic Copper

Heute gibt es mal wieder einen Post zu einem einzelnen Lack für euch. Okay, mal wieder – hier, hier und hier findet ihr ja auch noch welche. Aber das ist tatsächlich schon länger her, weil ich mir zum Neulaunch meines Blogs und bisher anscheinend relativ erfolgreich vorgenommen habe, nur noch Kollektionen bzw. mehrere Lacke auf einmal und ab und zu Nailarts zu posten, wie letzte Woche. Und da mir ein thematisch an Nagellack orientierter Beitrag in der Woche gerade jetzt, wo das letzte Modul des Schuljahres startet, zu viel ist, poste ich ab jetzt nur noch einmal wöchentlich. Mal etwas Nachdenkliches, ab und zu dann auch Nägel. Vielleicht komme ich auch dazu, andere Kategorien zu bespielen, zum Beispiel den schon lange verwahrlosten DIY-Bereich. Vielleicht habt ihr auch Tipps und Ideen, was ihr denn gerne hier sehen und lesen wollt. Wenn ja: Kommentieren, mich per Mail oder auf Instagram anschreiben, ich würde mich freuen.

Okay, jetzt aber zu dem Schätzchen, das heute eigentlich Thema des Blogposts ist: Metallic Copper aus der Smart Fast Dry Nail Lacquer Reihe von Kiko Milano, einer Kosmetikmarke, die ihren Ursprung in Italien hat, mittlerweile aber auch in Deutschland erhältlich ist (obwohl es bei uns in der Nähe natürlich keinen Kiko Store gibt). Mein Lack hier stammt trotzdem aus seiner Heimat, denn eine Freundin war in Italien auf Schüleraustausch und hat mir ein Geburtstagsgeschenk mitgebracht. Nummeriert ist der Lack übrigens als 038, der wirkliche Name steht auf den Fläschchen leider nicht drauf, da hilft nur Google.

 

 

Metallic Copper ist, seinem Namen entsprechend, ein sehr rotes Kupfer, das ich persönlich eher in die Schimmer– als Metallicrange einordnen würde, die Farbe an sich gefällt mir wirklich ausgesprochen gut. Im Fläschchen sind diesmal nur 7ml enthalten, was ich super finde, weil es einem eine Chance gibt, den Lack auch komplett aufzubrauchen. Ist ja zum Beispiel auch bei LCN und Kia Charlotta der Fall.

 

Der Pinsel von Metallic Copper ist zwar gerade geschnitten, aber rund gebunden und relativ weich, was immer für eine schöne Menge Lack auf dem Nagel sorgt. Ich konnte ziemlich gut damit umgehen, wenn er sich auch nicht ganz Clean Up-frei lackieren ließ. Die Formulierung des Lackes funktioniert für den Auftrag super, ist allerdings sehr dünn. Nach drei Schichten war das Nagelweiß dann kaum mehr zu sehen, blitzte im Gegenlicht aber doch deutlich heraus. Hier kann ich eine schwarze oder ähnlichfarbige Base empfehlen. Streifenbildung konnte ich nur geringfügig feststellen.

 

Auf den Fotos trage ich übrigens wie immer Topcoat, aber nur des Glanzes wegen, denn der Lack macht seinem Namen alle Ehre und trocknet sehr zufriedenstellend schnell. Daumen hoch.

 

Alles in allem bin ich mit dem Lack relativ zufrieden, obwohl ich gerne noch weitere Kiko Lacke testen würde. Ich habe nämlich schon Stimmen gehört, dass die dünne Formulierung an der Fast Dry Serie liegt, bestätigen kann ich es selbst nicht. Weitere Swatches des Lacks findet ihr zum Beispiel bei PenguinLacquer und Blooming Beauty Bites.

Kennt ihr die Nagellacke von Kiko Milano? Wie steht es mit den anderen Serien und Editionen, gibt es da welche, die man getestet haben muss? Lasst doch gerne einen Kommentar da.

Habt einen schönen Abend!

4 Kommentare bei „Kiko Milano // Metallic Copper“

  1. Heeeey den hab ich dir mitgebracht 😍😂

  2. Ich hab diese “alten” KIKO-Lacke, die es meistens für 1€ oder so gab…für Dotticures und Watermarbles gehen die wirklich toll. Und da gab es früher einen meiner liebsten Holos, die #255 Violet Microglitter, der ist SO schön 🙂

    Der Metallic Copper gefällt mir leider nicht so, dieses Rotbraungemisch sagt mir persönlich gar nicht zu. Wäre mal interessant, ob und wie sich damit vielleicht stampen ließe…

    1. Ich glaub, ich kenne deinen Blogbeitrag zu dem. Wirklich schön. Wobei mir Metallic Copper, zumindest von der Farbe, eben auch gut gefällt.
      Aber ich denke, Stampen kann man mit dem vergessen. Der braucht zwei-drei Schichten, ich könnte mir den höchstens auf Schwarz oder einer dunklen Farbe vorstellen. Da gibt es wirklich bessere 😉

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