Pink Gellac // erste Erfahrungen mit Gellack + Multichrome-Flakies

[ Werbung // Produktsponsoring durch Pink Gellac und Nicole Diary ]

Neulich erreichte mich ein großes Päckchen mit Lacken und Zubehör von Pink Gellac, einer deutschen Marke für UV-/LED-Nagellack und Nagelzubehör. Enthalten waren, in meinem Fall, das Starterset und einige zusätzliche Farben. So bald wie möglich habe ich mich dann ans Probieren gesetzt und kann jetzt nur sagen, dass meine ersten Erfahrungen mit Gellack sehr zufriedenstellend waren. Außerdem habe ich die Gelegenheit genutzt und ein wenig mit Flakies herumgespielt … aber von vorne. Es erwartet euch heute also ein langer Beitrag.

Der Inhalt

Das Starterset, das ich bekam (im Shop übrigens nur eine von vielen Varianten und momentan um 50% reduziert!), enthielt neben der LED-Lampe und einem zugehörigen, großzügig langen Kabel für die Steckdose alles weitere Nötige, also Cleaner– und Removerpads, Base– und Topcoat, Buffer und Cuticle Stick, außerdem einen Primer und den Lack, ein knalliges Pink, passend zum Namen, natürlich – Dynamic Pink*.

 

 

Außerdem wurden mir drei weitere Farben zur Verfügung gestellt, nämlich Tangerine Red* (ein knalliges, leuchtendes Rot), Vintage Nude* (ein relatives neutrales, dunkles Nude) und Beautiful Black*. Gerade auf letzteren war ich sehr gespannt, schließlich findet sich für Pigmente und derartiges kaum eine bessere Basis als schwarzer UV-/LED-Lack.

 

Die Anwendung

Im Päckchen lag auch eine detaillierte Anleitung mit Erklärung aller Schritte bei, wirklich hilfreich, da es wichtig ist, nichts zu vergessen oder auszulassen. Ich habe sie nicht abfotografiert und wiederhole noch einmal hier, wie ich es gemacht habe.

Über die in Form gefeilten, eventuell leicht gebufften Nägel (also angeraut – der Lack hält so später länger und besser), wird für den Anfang mit einem Cleaner Pad gewischt, was die Nägel von restlichem Staub und natürlich Fett und Ölen befreit. Das heißt, ab jetzt solltet ihr die Nagelplatte nicht mehr berühren, ansonsten einfach nochmal mit dem Pad darüberwischen. Um diesen Umstand zu erleichtern, stellt es sich als wesentlich einfacher heraus, erst eine Hand ganz zu machen und danach die andere, was auch von Pink Gellac selbst empfohlen wird. Die Nagelhaut solltet ihr vor dem ganzen Prozedere zurückgeschoben haben, was zum Beispiel mit dem beigelegten Cuticle Stick funktioniert.

Danach kommt die Base auf die Nägel. Allgemein ist Gellack von der Formulierung her wesentlich dicker als normaler Nagellack, allerdings finde ich, dass sich trotzdem leichter mit ihm arbeiten lässt. Dies ist ganz einfach der Tatsache geschuldet, dass man sich beim Lackieren Zeit lassen kann, alles dünn aufzutragen und auszugleichen, ebenso, wie die Linie an der Nagelhaut zu perfektionieren – Gellack trocknet schließlich nicht an der Luft und damit nicht unter dem Pinsel weg. Wichtig: Immer nur wenig Lack auf den Pinsel nehmen. Zu viel ist schlechter wieder zu entfernen als ein wenig hinzuzufügen.

Die Base soll, der Anleitung nach, 15 Sekunden unter der LED-Lampe ausgehärtet werden. Ich muss zugeben, hier ein wenig ungenau gewesen zu sein und aus Bequemlichkeit einfach ganze 30 Sekunden gewartet habe, denn nach dieser Zeit gibt die Lampe einen (übrigens ziemlich lauten) Piepston von sich, nach einer Minute geht sie dann aus. Geschadet hat es aber nichts. Außerdem werdet ihr, nachdem die Base und die Farblacke jeweils ausgehärtet sind, eine leichte, klebrige Schwitzschicht bemerken. Berührt eure Nägel einfach nicht (ihr wisst schon, wegen des Öls) und der Topcoat am Ende lässt sie verschwinden.

Danach folgen zwei bis drei Schichten des gewählten Farblackes, die jeweils eine Minute unter der Lampe gehärtet werden. Ich habe sehr dünn lackiert, da ich das Gefühl hatte, dass so alles am gründlichsten aushärtet, und deshalb hat Beautiful Black* drei Schichten benötigt. Sobald ich die anderen drei Lacke auf den Nägeln hatte, wird es noch einen Swatchpost mit Fotos geben, dazu schreibe ich dann auch, wie viele Schichten diese meiner Meinung nach benötigen.

Eine ordentlich lackierte Schicht Topcoat, die den gesamten Lack auf euren Nägeln überdecken sollte, versiegelt die gesamte Maniküre. Mir persönlich ist am Ende aufgefallen, dass der Lack in der Mitte des Nagels zwar komplett ausgehärtet war, der Lack an den Seiten jedoch noch Fingerabdrücke abbildete, was ich darauf zurückführe, sehr gebogene Nägel zu haben. Als Lösung bot sich ein zweiter, wiederum einminütiger Durchgang, in dem ich meine Hand erst mit der einen, dann mit der anderen Kante nach oben (Richtung LEDs) für jeweils dreißig Sekunden in die Lampe hielt. Danach war alles fest.

(Die kleinen Pünktchen, die man auf dem Foto auf den Nägeln sieht, sind keine Bläschen, sondern Überbleibsel von vorangegangenen Experimenten mit Glitzerpigment.)

Meine Multichrome-Flakie-Spielereien

Passenderweise fielen mir genau dann, als ich meine Nägel frisch gemacht hatte, die vielen kleinen Töpfchen voller Pigmente und bunter Flakies* aus dem BornPretty Store in die Hände, die ich vor längerem von Nicole Diary geschickt bekommen habe. Bilder habe ich davon keine, denn in ihrer Aufbewahrung gestreut sehen die Flakies immer so unscheinbar aus – aber auf den Nägeln! Wunderschön. Und der Auftrag war denkbar einfach: Mit einem Schwämmchen-Applikator und dem Finger in den (mit Gel getopcoateten) Nagellack reiben, noch eine Schicht Topcoat, aushärten lassen, fertig. Mit dem Ergebnis bin ich absolut zufrieden. Und jetzt stehen bei mir ja noch wesentlich mehr Flakies in allen möglichen Varianten herum …

Mein Fazit

Also gut, was kann ich denn jetzt abschließend zum Pink Gellac-System sagen? Ganz einfach – es hat mich überzeugt. Schöne Farben, einfache Handhabung, tolle Optik (habe ich überhaupt schon den genialen Glanz des Topcoats erwähnt?). Außerdem ist die Haltbarkeit super, mit 14 Tagen ohne Tipwear und Verlust des Glanzes wurde hier von Pink Gellac nicht zu viel versprochen! Zum Entfernen kann ich noch nichts sagen, allerdings hört ihr auf Instagram und im nächsten Blogpost zum Thema sicher etwas dazu. Gibt es sonst noch Dinge, die euch am Set und den Lacken interessieren?

Okay. Ja, das war ein langer Post – danke also, wenn ihr bis hierher durchgehalten habt! Kennt ihr die Marke Pink Gellac? Habt ihr selbst schon Erfahrungen mit LED- oder UV-Lacken gemacht? Lasst es mich doch gerne in den Kommentaren wissen. Falls euch weitere Beiträge zu Produkten von Nicole Diary interessieren, klickt gerne hier oder hier.

Ich wünsche euch ein tolles Wochenende! ( … und mir selbst schöne Sommerferien, endlich.)

*Alle mit einem Stern markierten Produkte wurden mir kosten- und bedingungslos zugesandt. Vielen Dank!

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