Sticker Gigant // Nebula und erste Erfahrungen mit Ganznagelstickern

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Es geht mal wieder um Nagellack hier, welch Überraschung, nicht? Genauer gesagt – nicht spezifisch um Nagellack, sondern um Ganznagelsticker, und zwar von einer Marke, die ihr sicher alle kennt: Sticker Gigant. Und deren Nagelsticker hat man sicher schon mehr als einmal gesehen, auf Instagram, diversen Blogs, bei den Botschafterinnen – und viel darüber gehört. Wohl nicht nur in meinem Fall tatsächlich nur Gutes über die Designs und die Handhabung. Dementsprechend gespannt war ich aufs Ausprobieren, als mich kürzlich ein kleines Päckchen erreichte.

… geschickt von Steffy von ypslackiert! Das war eine unglaublich gelungene, süße, liebe Überraschung, ich habe mich sehr gefreut! Enthalten waren die Mini-Versionen des Sticker Gigant Topcoats Nachspiel (Zauberglanz und Mach’s Matt), zwei große und drei Akzentnagelstickerdesigns. Da hätten wir einmal Nebula, Mädchen aus Paris, Bordeaux Blume, Pastellrose und Adrasteia, letztere sind Botschafterinnendesigns aus dem letztjährigen Adventskalender, kreiert von Annika (simple polish blog) und Lena (fein.gefühl). Mir gefallen die Sticker allesamt sehr gut, du hast super ausgesucht, Steffy! Liebsten Dank nochmal!

 

Meine Stickerwahl: Nebula

Ich habe zwei absolute Lieblingsdesigns von Sticker Gigant, beide wären im Falle einer Bestellung dort (die ich seit über einem Jahr aufschiebe, weil „es kommen ja wieder neue Designs“ und „bei einer anderen Gelegenheit“) unbedingt mitgekommen. Und das sind zum einen die Sternengeometrie und zum anderen Nebula. Verständlicherweise habe ich mich riesig gefreut, als genau diese Sticker im Päckchen lagen, was mir dann auch die Entscheidung abnahm, was zuerst auf die Nägel sollte.

Bunte Nebel, fern, so weit weg, Lichtjahre von uns entfernt, irgendwo da draußen. Leuchtende Farben fließen ineinander, Pink, Magenta, Violett, Türkis und Nachtblau, dazwischen funkelnde Punkte, Sterne. Unwissend, was sich in diesen Nebeln verbirgt, bestaune ich das nächtliche Schauspiel, während dort draußen gerade ein Stern geboren wird. Das ist Nebula.

 

 

Klar, wieso ich das Design liebe, oder? Außerdem beschloss ich, noch etwas Schlagmetall* in Roségold aufzubringen, auf eine ähnliche Kombi bin ich vor längerem auf Insta gestoßen (@alinasnailplace) und habe mich schockverliebt. Verwendet habe ich diese Metallfolie* von BeautyBigBang, die schon lange genug bei mir herumliegt. Sie kommt in einer Verpackung mit insgesamt zwölf (!) kleinen Töpfchen voller Gefunkel und Geglitzer in Gold, Silber, Roségold und Gold mit dunkleren grün-goldenen Akzenten. Ihr seht, die Auswahl war groß, und einen Moment habe ich mit klassischem Gold geliebäugelt, bis es dann wegen des Pinkanteils der Sticker doch die rosé-Variante wurde. Was hättet ihr zu Nebula kombiniert?

 

Die Anwendung

Dann ging es ans Bestickern meiner Nägel. In der Anleitung, die den großen Stickerbögen ebenso wie eine hilfreiche Nagelfeile und ein Rosenholzstäbchen beiliegt, wird ein Primer (das Vorspiel von Sticker Gigant) empfohlen, ist aber nicht zwingend notwendig. Ich bin kurz mit einem mit NLE befeuchteten Wattepad über alle Nägel gefahren, um sie zu entfetten, denn eine ölfreie Oberfläche ist elementar für das spätere Haften der Sticker.

Dann wählte ich die jeweiligen Stickergrößen aus, und das gestaltete sich bereits als kleines Problem, da die meisten Sticker, die an der Nagelhaut unten perfekt passten, nicht die gesamten Seiten meiner Nägel bedeckten, was auf deren natürliche Wölbung und Biegung zurückzuführen ist – dazu erzähle ich später aber noch kurz etwas. Letztendlich musste ich die Rundung des Nagelbetts etwas zuschneiden, was (nach dem Entfernen der transparenten Schutzfolie auf den Stickern!) sehr schön leicht ging.

Das Aufbringen stellte mich schon eher vor eine Herausforderung! Egal, wie vorsichtig und akkurat ich war, an den Seiten warfen die Sticker immer Falten, was entweder an meiner Unfähigkeit oder aber an meinen Nägeln liegt. Aber gut. Irgendwann, wenn ich dann mit der jeweiligen Positionierung und Glattheit eines Stickers zufrieden war, feilte ich das obere Ende mit der beigelegten Sandfeile ab und besserte, wo es nötig war, mit einer feineren Glasnagelfeile nach. Mir ist aufgefallen, dass dabei die Nagelspitze, die normalerweise (für besseren Halt und weil es einfach schöner aussieht) mit Nagellack ummantelt wird, frei bleibt. Also wählte ich einige passende Lacke und ergänzte dort sowie an den Seiten meiner Nägel etwas Farbe.

Bevor ich die Maniküre mit zwei Schichten des Zauberglanz-Topcoats versiegelte, brachte ich noch das Schlagmetall auf, was mit einem flachen Pinsel und etwas NLE kein Problem war.

Ein Video aller Anwendungsschritte findet ihr übrigens bei Steffi von frischlackiert.

Eine kurze Erklärung natürlicher Nagelbeschaffenheit

Ich werde oft gefragt, warum ich meine Nägel so lang wachsen lassen kann und sie trotzdem so stark sind und eigentlich nie abbrechen. Das liegt zu einem Teil sicher an regelmäßiger Pflege und einem kleinen wenig Achtsamkeit, aber auch daran, dass sie von Natur aus so stabil sind.

Habt ihr euch schon einmal selbst Acryl- oder Gelnägel machen lassen oder sie an anderen gesehen? Was dabei auffällt, gerade an den längeren Varianten, ist die Form, wenn man von der Seite auf die Nägel blickt: diese ist sehr abgerundet und trägt gleichzeitig ziemlich auf, man könnte also von einer Art „Hügel“ sprechen – ich hoffe, ihr versteht, was ich meine. Und dieser sorgt für Stabilität.

Natürlich ist er bei mir nicht annähernd so ausgeprägt, aber vorhanden, und zwar in einer größeren Ausprägung als bei manch anderen Nägeln, die ich privat und auf Instagram gesehen habe. Pro – meine Nägel sind unglaublich stabil, contra – das Ganze macht Probleme beim Aufbringen von Ganznagelstickern (auch bei Waterdecals oder Vinyls). Dazu kommt, dass meine Nägel auch zur Seite sehr gebogen sind (eine starke C-curve), und wenn Nägel sozusagen in allen vier Himmelsrichtungen „Gefälle“ haben, ist es beinahe unmöglich, Sticker komplett faltenfrei aufzubringen – gerade, wenn man so lange Nägel hat wie ich … ich habe da einfach mal getan, was ich konnte.

 

Letzten Endes bin ich aber doch sehr zufrieden mit dem Ergebnis, einfach, weil das Design der Hammer ist und der Topcoat wunderschön glänzt. Und das Roségold passt doch super dazu, oder? Ich denke, dass ich die anderen Sticker, die noch im Päckchen waren, für Cut Out Nailarts verwenden werde (Laura hat ja hier eindrucksvoll gezeigt, wie genial das aussehen kann), dann dürfte ich auch weniger Probleme mit dem Kleben haben.

Okay. Wenn ihr bis hierher gelesen habt – danke fürs Dranbleiben! Ich wünsche euch noch ein schönes Wochenende! Ihr dürft mir natürlich auch gerne einen Kommentar mit eurer Meinung zu Nebula und den Stickern von Sticker Gigant dalassen.

*Alle mit einem Stern markierten Produkte wurden mir kosten- und bedingungslos zugesendet. Vielen Dank!

2 Kommentare bei „Sticker Gigant // Nebula und erste Erfahrungen mit Ganznagelstickern“

  1. Haha, ja, ich kenne den sogenannten Aufbau über dem Stresspunkt sehr gut noch aus meiner Gelnagelzeit. Der war elementar für die Statik der Gel/Acrylmodellage – eben, um Stöße zu absorbieren und Nagelbettbrüchen vorzubeugen. Da amüsieren mich immer die Kunstnageldamen, die sagen “Mach das nicht so dick, das sieht doof aus”….ja, spätestens wenn der Nagel einmal querdurch gebrochen ist, blutet wie Hölle und noch schlimmer schmerzt, dann wollen sie doch nicht mehr drauf verzichten 😀

    Was deine Probleme beim Aufkleben betrifft: mir hilft es, wenn ich die Sticker vor dem Aufkleben etwas erwärme… jetzt im Winter/Herbst einfach ein paar Minuten auf die Heizung legen, dann wird die Folie noch geschmeidiger, vielleicht hilft dir das.

    Und zuguterletzt: Gern geschehen :-* Ich bin zu der Erkenntnis gekommen, dass ich eigentlich sowieso zuviele Nagelsticker habe und da ich auf den neuen SG-Adventskalender spekuliere, musste ich ja quasi etwas Platz schaffen *lach* daher bist du eigentlich nur Opfer einer “Was hab ich doppelt/mehrfach, was sticker ich sowieso nie im Leben, was könnte Alice gefallen?”-Aktion geworden 😉

    1. Wie gesagt – total lieb von dir! Ich nehm immer gern alles, was andere nicht brauchen 😀

      Stresspunkt heißt die Stelle also, hab ich nicht gewusst, muss ich mir merken. Und das mit dem Erwärmen wird beim nächsten Mal probiert, schließlich dürfte bis dahin dann auch die Heizung wieder nötig sein.

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