staying alive is boring // gegen die Leere ankämpfen

Stille, als ich von meinem Fahrrad absteige, langsam bis zur Haustür gehe und sie aufschließe. Das leise Klappern meines Schlüssels, als er sich im Schloss umdreht, weit entfernt rasen Autos über Asphalt, irgendwo singt eine Frauenstimme. Ich laufe die Treppen hoch, Stufe für Stufe, betrete schließlich unsere Wohnung, wo ich von einem müde rutenwedelnden Hund begrüßt werde. Ansonsten ist niemand da. Stille. Stille, wo vor weniger als zwanzig Minuten die lauten Stimmen meiner Klassenkameraden waren, wo unsere Lehrer Zeugnisse und Jahrbücher verteilten, Stille, wo vorher Leben war. Ich setze mich an den Laptop und beginne, zu tippen, festzuhalten, Worte auf digitales Papier zu bringen. Ein einzelner Versuch, die Leere aus mir herauszuschreiben.

Was denkt deine Gesellschaft über dich?

Okay, okay. Heute wird es wieder etwas nachdenklich. Ihr wisst ja, ich mache mir über vieles Gedanken, wie man hier sieht, und teile diese gerne, eigentlich immer in der Hoffnung, einige andere Meinungen zu hören. Eure Meinungen. Und heute geht es um unsere Gesellschaft, um Normen, in die wir uns drängen, in Zwänge, die wir uns anlegen lassen. Darum, sich in ihr zu behaupten und einen eigenen Platz darin zu finden.

Wer oder was sind denn Blogger? // die Sache mit der Influencerei

Was braucht es, um Blogger zu sein? Wann kann man sich selbst Influencer nennen? Und passen diese beiden Bezeichnungen wirklich darauf, was wir hier tun? Ich bin diesen Fragen heute einmal für mich auf den Grund gegangen. Achso, und dabei gilt wie immer: Mein Beitrag auf meinem Blog ist gleich meine Meinung. Ich will hier niemanden angreifen oder auf die Schippe nehmen.