Hallo, Herbst.

Etwas Besonderes, auf das ich dieses Jahr so lange gewartet habe, unwissend, wieso überhaupt – klar, Sommer ist schön, wirklich, Sonne, Hitze, manchmal lästige über-dreißig-Grad, Ferien, Urlaub, ein bisschen loslassen und etwas Freiheit. Aber gerade jetzt will ich den Herbst. Ich habe noch nie ein so starkes Verlangen nach Gemütlichkeit und Kuscheldecken und regnerischen Nachmittagen und früher Dunkelheit verspürt, und jetzt, wo wir die letzte Woche Temperaturanstieg verabschieden, ist es endlich so weit, dass ich zaghaft winke und in den Wind flüstere: Hallo, Herbst.

Kämpferherz – weil alles zählt

Niedergänge, Rückschläge, Enttäuschungen. Auf dem Weg nach oben oder aber einfach nur nach vorne liegen so viele Steine, links und rechts des Pfades gähnende Abgründe voll Leere. Manchmal fühlt es sich so an, als würde ich für jeden Schritt nach vorne gleich drei zurücktreten, seit Ewigkeiten gesetzte Ziele zu erreichen scheint so oft unmöglich. Und doch. Ich mache weiter, einfach weiter, muss weitermachen. Kämpfen ist schwer, anstrengend, und trotzdem ist es das Beste und Einzige, was ich tun kann. Immer, für immer. Kämpferherz.

Erinnerungen // Momente festhalten

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Ich sitze auf der Rückbank unseres roten BMWs, wir fahren auf der Autobahn, ganz lange. Klicke mich durch meine Musik-Playlist, die alten Songs mal wieder, vor einem Jahr heruntergeladen, dann einige Wochen und danach nie wieder angehört. Ich vermeide diese Titel, wenn ich keine Zeit habe. Wenn doch, versetzt mich jedes einzelne Lied in vergangene Zeiten zurück, in Ferien und Urlaube und Übernachtungen und Besuche, die mal waren und vielleicht nie wieder sind, und wenn doch, dann würden sie anders sein. Ich tippe auf Play.