staying alive is boring // gegen die Leere ankämpfen

Stille, als ich von meinem Fahrrad absteige, langsam bis zur Haustür gehe und sie aufschließe. Das leise Klappern meines Schlüssels, als er sich im Schloss umdreht, weit entfernt rasen Autos über Asphalt, irgendwo singt eine Frauenstimme. Ich laufe die Treppen hoch, Stufe für Stufe, betrete schließlich unsere Wohnung, wo ich von einem müde rutenwedelnden Hund begrüßt werde. Ansonsten ist niemand da. Stille. Stille, wo vor weniger als zwanzig Minuten die lauten Stimmen meiner Klassenkameraden waren, wo unsere Lehrer Zeugnisse und Jahrbücher verteilten, Stille, wo vorher Leben war. Ich setze mich an den Laptop und beginne, zu tippen, festzuhalten, Worte auf digitales Papier zu bringen. Ein einzelner Versuch, die Leere aus mir herauszuschreiben.

Was ich selbst kann, soll, will

Eigentlich kann ich sehr viel oder zumindest einiges, auch, wenn ich mich manchmal fühle, als wäre ich einfach zu nichts fähig, oder, noch schlimmer, es brächte einfach nichts. Ich muss so viel. Fühle Druck auf mir, soll einiges tun, manches nicht. Und ich will noch mehr, ganz viel, so viel mehr. Wünsche. Träume in den Tag. Will forschen, entdecken. Meinen sicheren Hafen verlassen, den Wind in meinen Segeln fangen.

Zufall, Karma – oder eine Frage der Perspektive?

Kennt ihr diese Momente, in denen man einfach nur dasteht, etwas erschrocken, aber mit einem Grinsen auf den Lippen, und denkt, dass DAS jetzt auf keinen Fall ein Zufall gewesen sein kann? Diese Momente habe ich in letzter Zeit sehr häufig erlebt, möchte deshalb nun der Frage auf den Grund gehen, ob es wirklich Schicksal war oder doch Zufall oder wirklich eine Frage des Blickwinkels auf Leben und Geschehen.

It’s a blogger’s life for me // von der Treppe zum Erfolg

„Erfolg ist eine Treppe, keine Tür.“ – Habe ich in letzter Zeit mehr als einmal gehört. Und immer denke ich: Ja, wirklich. Wie soll es schließlich anders sein? Manchmal ist es leider schwer zu glauben und zu verstehen, dass nach allem Wellengang, nach Rückschlägen, Enttäuschung und Anstrengungen nicht dieser Tag kommt, an dem man sicher […]

New year, new goals | Wie war 2017? | Blog, Instagram & Co.

Und da wären wir auch schon. Der letzte Tag des Jahres 2017, heute Mitternacht dürfen wir das neue Jahr begrüßen. Laura hat neulich einen sehr tiefgründigen Beitrag über die Zeit geschrieben, und weil mich das ein Stück weit inspiriert hat, möchte ich nun selbst etwas erzählen. Macht euch also bereit für eine kleine Reise in meine Welt, einen Text über meine Sicht der Dinge, für Worte, die viel bedeuten, und meinen persönlichen Abschied von 2017.