VIBES // dieses Gefühl

Weihnachtszeit. Advent. Die schönste Zeit des Jahres, sagen sie, und ich: stimme zu. Weil Weihnachten so unglaublich spürbar ist, weil etwas in der Luft liegt, nein, nicht nur der warme Glanz von Lichterketten an Schaufenstern, von Kerzen auf dem Adventskranz, nicht nur der Duft nach Plätzchen, Lebkuchengewürz und Mandarinen. Da ist etwas, das tiefer geht, dieses Gefühl, das einen ganz im Inneren erfasst, wenn zum ersten Mal im Jahr Last Christmas im Radio erklingt. Eine warme Umarmung voll Liebe, die zärtlich flüstert: Alles ist gut. Ich bin hier.

Was ich selbst kann, soll, will

Eigentlich kann ich sehr viel oder zumindest einiges, auch, wenn ich mich manchmal fühle, als wäre ich einfach zu nichts fähig, oder, noch schlimmer, es brächte einfach nichts. Ich muss so viel. Fühle Druck auf mir, soll einiges tun, manches nicht. Und ich will noch mehr, ganz viel, so viel mehr. Wünsche. Träume in den Tag. Will forschen, entdecken. Meinen sicheren Hafen verlassen, den Wind in meinen Segeln fangen.