Erinnerungen // Momente festhalten

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Ich sitze auf der Rückbank unseres roten BMWs, wir fahren auf der Autobahn, ganz lange. Klicke mich durch meine Musik-Playlist, die alten Songs mal wieder, vor einem Jahr heruntergeladen, dann einige Wochen und danach nie wieder angehört. Ich vermeide diese Titel, wenn ich keine Zeit habe. Wenn doch, versetzt mich jedes einzelne Lied in vergangene Zeiten zurück, in Ferien und Urlaube und Übernachtungen und Besuche, die mal waren und vielleicht nie wieder sind, und wenn doch, dann würden sie anders sein. Ich tippe auf Play.

staying alive is boring // gegen die Leere ankämpfen

Stille, als ich von meinem Fahrrad absteige, langsam bis zur Haustür gehe und sie aufschließe. Das leise Klappern meines Schlüssels, als er sich im Schloss umdreht, weit entfernt rasen Autos über Asphalt, irgendwo singt eine Frauenstimme. Ich laufe die Treppen hoch, Stufe für Stufe, betrete schließlich unsere Wohnung, wo ich von einem müde rutenwedelnden Hund begrüßt werde. Ansonsten ist niemand da. Stille. Stille, wo vor weniger als zwanzig Minuten die lauten Stimmen meiner Klassenkameraden waren, wo unsere Lehrer Zeugnisse und Jahrbücher verteilten, Stille, wo vorher Leben war. Ich setze mich an den Laptop und beginne, zu tippen, festzuhalten, Worte auf digitales Papier zu bringen. Ein einzelner Versuch, die Leere aus mir herauszuschreiben.

Was ich selbst kann, soll, will

Eigentlich kann ich sehr viel oder zumindest einiges, auch, wenn ich mich manchmal fühle, als wäre ich einfach zu nichts fähig, oder, noch schlimmer, es brächte einfach nichts. Ich muss so viel. Fühle Druck auf mir, soll einiges tun, manches nicht. Und ich will noch mehr, ganz viel, so viel mehr. Wünsche. Träume in den Tag. Will forschen, entdecken. Meinen sicheren Hafen verlassen, den Wind in meinen Segeln fangen.

Wenn aus einer Woche ein Monat und aus einem Jahr zwei Tage werden

Vierzehn Tage bis Notenschluss. Sieben Prüfungen in zwei Wochen. Ich habe Zeit für alles und für nichts. Und während ich da so sitze, vor der Caesarlektüre, die ich eigentlich übersetzen sollte, weil wir am Mittwoch Latinum schreiben – stop. Wohin sind diese zwei Schuljahre Latein, immer am Montagnachmittag, so verhasst und trotzdem: Sie werden mir fehlen. Ich habe mich eben daran gewöhnt, in diesen zwei Jahren, von denen ich nicht weiß, wo sie abgeblieben sind. Ein Wimpernschlag, einmal in die Hände klatschen. Die Zeit vergeht so schnell, zerrinnt einem jeden zwischen den Fingern, unaufhaltsam. Warum?

Was denkt deine Gesellschaft über dich?

Okay, okay. Heute wird es wieder etwas nachdenklich. Ihr wisst ja, ich mache mir über vieles Gedanken, wie man hier sieht, und teile diese gerne, eigentlich immer in der Hoffnung, einige andere Meinungen zu hören. Eure Meinungen. Und heute geht es um unsere Gesellschaft, um Normen, in die wir uns drängen, in Zwänge, die wir uns anlegen lassen. Darum, sich in ihr zu behaupten und einen eigenen Platz darin zu finden.

Wer oder was sind denn Blogger? // die Sache mit der Influencerei

Was braucht es, um Blogger zu sein? Wann kann man sich selbst Influencer nennen? Und passen diese beiden Bezeichnungen wirklich darauf, was wir hier tun? Ich bin diesen Fragen heute einmal für mich auf den Grund gegangen. Achso, und dabei gilt wie immer: Mein Beitrag auf meinem Blog ist gleich meine Meinung. Ich will hier niemanden angreifen oder auf die Schippe nehmen.

Die Jugend hat sich verändert

Heute möchte ich etwas loswerden. Mal aufräumen mit ein paar Vorurteilen, dafür nach Nachteilen und Vorteilen analysieren. Möchte über etwas diskutieren und schreiben, dass mich selbst betrifft. Ja, die Jugend. Dank einiger Analytics-Programme und –Funktionen weiß ich, dass die Zielgruppe meines Blogs und Instagrams größtenteils aus Leuten besteht, die älter sind als ich. Trotzdem haben sie (also ihr) anscheinend etwas an meinem Content gefunden, dass euch gefällt und inspiriert und euch vom Dranbleiben überzeugt hat. Ich finde das sehr schön und bin dankbar, wirklich.

Zufall, Karma – oder eine Frage der Perspektive?

Kennt ihr diese Momente, in denen man einfach nur dasteht, etwas erschrocken, aber mit einem Grinsen auf den Lippen, und denkt, dass DAS jetzt auf keinen Fall ein Zufall gewesen sein kann? Diese Momente habe ich in letzter Zeit sehr häufig erlebt, möchte deshalb nun der Frage auf den Grund gehen, ob es wirklich Schicksal war oder doch Zufall oder wirklich eine Frage des Blickwinkels auf Leben und Geschehen.

7 Schnappschüsse // Momentaufnahmen und ihre Geschichten

Im Leben geht es darum, Momente zu sammeln, die man nicht in Worte fassen kann. Momente, die dafür einfach zu unfassbar schön und ergreifend sind, diese kleinen oder großen Momente, die das Leben lebenswert machen, die einfach besonders sind, an die man sich gerne zurückerinnert. Die man vielleicht nicht mit Worten beschreiben, aber in Bildern […]

BuJo Insights // von Ehrgeiz und davon, alles haben zu wollen

Es gibt auch von mir mal wieder ein Bullet Journal-Update, und, wie man das von mir kennt, hab ich mich dazu gedanklich etwas ausgetobt – diesmal soll es hier um Herausforderungen gehen, um den Ehrgeiz, alles haben zu wollen, was geht, und darum, in dem, was man tut, Erfüllung zu finden.